In dieser Folge ist Ulli Lust zu Gast. Mit ihrem fulminanten Sachbuch-Comic „Die Frau als Mensch“ sorgte sie für große Aufmerksamkeit. Das Werk ist nicht nur ein Bestseller, sondern auch der bisher einzige Comic, der mit dem Deutschen Sachbuchpreis ausgezeichnet wurde. Wir haben „Die Frau als Mensch – Am Anfang der Geschichte“ rezensiert. Kurz vor Veröffentlichung des zweiten Teils hatten wir die Chance, mit Ulli Lust über das Buch und die Hintergründe der Entstehung zu sprechen.

Nach dem Interview diskutieren Sven und Gerd über nostalgische Verbindungen zu Comics und die Bedeutung von Genderfragen in der heutigen Zeit. Dafür steigen sie etwas tiefer in Comics ein und sprechen über die häufig fehlende Perspektiven von Frauen in der Comic-Kunst. Die beiden reflektieren über den Stil und die Erzählweise in Comics und wie diese dazu beitragen, neue Perspektiven zu eröffnen und das Lernen zu fördern. Bei der Diskussion über die Rolle der Frau in Comics, insbesondere in Bezug auf die Perspektive und Darstellung in einem bestimmten Werk, sind sich die beiden nicht immer einig.
Darüber hinaus reflektieren sie über kulturelle Themen, persönliche Einsichten und die Vielfalt der Comic-Welt. Und es gibt noch einen Abstecher in die Geschichte von Entenhausen und Dagobert Duck – passend zu den beiden aktuellen Rezensionen „Donald Duck ganz groß: Eine Ehrung für Carl Barks“ und „Liebeserklärung an einen Fantastilliardär: Die Chronik der reichsten Ente der Welt„.
Sven hat noch einen Tipp für ein Valentinstag-Geschenk aus dem Hause Edition Moderne: „Fühl zu viel“ von Eric Schwarz.
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